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Herder darf wieder durch Europa reisen

Nach zwei Jahren Zwangspause durch Corona dürfen wir endlich wieder als Europaschule reisen: Unter dem Thema „Nachhaltigkeit und Gesundheit“ treffen sich diese Woche 24 Herderschüler*innen gemeinsam mit Gleichaltrigen aus den Partnerländern Polen, Italien, Ungarn und Finnland in den jeweiligen Ländern und hinterfragen: Wie kann man sich in den jeweiligen Ländern regional und saisonal ernähren, welche Sportarten sind gesund und nachhaltig? Wie kann ich meinen ökologischen Fußabdruck gering halten? Frau Bessert und Frau Tatka organisieren gemeinsam mit dem AK Europa die Zusammenarbeit. Gleichzeitig begleiten Frau Bartmann, Herr Dühn, Frau Höhling und Frau Jäger die Schüler*innen eine Woche im Ausland.

Am 03. Oktober starteten wir mit unseren Partnerschulen dieses ERASMUS+Projekt, das von der EU gefördert wird und im Schuljahr 2022/2023 durchgeführt wird. Die Pandemie ließ zu Beginn im November 2020 nur eine dreitägige Onlinekonferenz mit 28 Teilnehmer aus allen fünf Ländern zu . Jetzt können endlich zwei Austauschreisen und eine Abschlussfahrt nach Brüssel stattfinden: „Wir sind froh und dankbar, dass sich die Schüler*innen endlich wieder persönlich treffen und so gemeinsam Europa einander näher bringen“, freut sich Frau Timmermann.

Das Thema „Gesunde und nachhaltige Ernährung“ wird im ersten einwöchigen Austausch in jedem Land anhand von Workshops aufgearbeitet: Der Rendsburger Workshop bietet unter anderem eine Führung auf dem Versuchsgut Lindhof in Noer sowie einen Besuch des Ostsee-Infocenters in Eckernförde. Im Rahmen der Hamburger Nachhaltigkeitsmesse „Wetter.Wasser.Waterkant.2022“ findet außerdem ein Workshop bei Greenpeace in Hamburg statt. Im zweiten Austausch stehen nachhaltige Sportarten im Mittelpunkt. In Brüssel wird ein von den Schüler*innen produziertes Video europäischen Verantwortungsträgern präsentiert, um einen gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Gesundheit und Nachhaltigkeit anzuregen. 

Die Herderschule freut sich, mit ihren langjährigen Partnerschulen insgesamt 120 Schüler*innen mit ihren Familien sowie 30 Lehrkräfte aus allen beteiligten Ländern in Europa zusammenführen zu können. (Text: Br)