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Erasmus+ hat begonnen: Die Herderschule und ihre vier Partnerschulen planten über drei Tage wie sie Europa für SchülerInnen erfahrbar machen werden!

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Nach drei Tagen intensiver Beratungen und Diskussionen während der von Donnerstag bis Samstag laufenden Planungskonferenz haben die Partner aus Ungarn, Polen, Finnland und Italien erste konkrete Ziele mit der Herderschule verabredet:„Wir werden uns gegenseitig Unterrichtsstunden auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen, diese dann durchführen und unsere Meinung dazu unseren Partnern zurückspiegeln“, so Dr. Jan Winkelmann, Initiator der Idee. Hintergrund: Meistens werden Themen von europäischer Relevanz nur aus der nationalen Sicht diskutiert. Dies soll hiermit überwunden werden. Zuerst wird Deutschland eine Stunde zum Thema „Migration“ nach Italien senden, von dort wird der Zirkel weitergeführt. „Migration war für Lehrer wie SchülerInnen sofort ein Thema, auf das man sich einigen konnte“, berichtet Englischlehrerin Helen Tatka. Insgesamt sind drei Runden geplant; die Themen Jugendarbeitslosigkeit und Herausforderungen im Umweltschutz werden folgen. Das besondere: Videokonferenzen, Live-Chats und Foren sollen zum Einsatz kommen, um den Austausch über die Unterrichtsstunden zu führen. Dies alles wird durch die europäische Austauschplattform „eTwinning“ermöglicht.

Für den ersten großen Austausch im März 2019 ist eine intensive Beschäftigung mit dem Selbstverständnis der jeweiligen ausrichtenden Nationen geplant. Was muss man über die Geschichte, Wirtschaft oder Kultur eines Landes wissen, um dessen Haltung in der EU zu verstehen? „Um die Ergebnisse zu strukturieren und für alle verfügbar zu machen, wird bei jedem Austausch ein digitaler Reiseführer entstehen, der auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden wird“, verspricht Dagmar Weise, Oberstufenleiterin der Herderschule. Neben der inhaltlichen Arbeit standen bei der Planungskonferenz natürlich auch die Begegnung zwischen den Gastschülern und Gastgebern und das Näherbringen von Stadt und Land auf dem Programm., erzählt Pamela Bessert (Lehrerin für Deutsch und Geschichte), die für die Organisation der Gastschüler im Team zuständig ist. „Es war ein vielversprechender Auftakt und unsere gemeinsame Reise wird in zwei Jahren in Brüssel enden“, resümmiert erwartungsvoll Jan Winkelmann

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