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«En route pour Beaune» / Schüleraustausch nach Frankreich

«En route pour Beaune» / Schüleraustausch nach Frankreich published on

20190315_144550_resized_2Für März diesen Jahres wurde ein Austausch für interessierte Schülerinnen und Schüler organisiert. Zusammen mit 22 Mitschülern der siebten bis neunten Klassen bewarb ich mich und wir wurden Schülern des Collège St Coeur in Beaune, einer Kleinstadt in Burgund, zugeordnet, um bei ihnen zu wohnen und den Alltag dort kennen zu lernen.
Am 14. März brachen wir in Begleitung von Pk und Bm endlich mit dem Zug nach Beaune auf. Viele von uns waren schon sehr aufgeregt, denn via E-Mail hatten wir schon Wochen im Voraus angefangen, uns mit unseren Austauschpartnern zu verständigen. So steigerte sich meine Neugierde je näher wir unserem Ziel kamen und ich konnte es kaum erwarten endlich anzukommen. Auch die anderen waren froh, nach 13 Stunden Zugfahrt und mehreren Umstiegen endlich ans Ziel zu gelangen, wo wir sehr herzlich empfangen wurden.
Trotz der vielen Schüler brach kein großes Chaos aus und schnell fand man sich mit seiner Gastfamilie zusammen. Nachdem wir uns alle voneinander verabschiedet hatten, ging es zur Gastfamilie, wo man noch zu Abend aß. Trotz und vielleicht auch wegen kleinerer Verständnisprobleme war das Eis schnell gebrochen und ich verstand mich sehr gut mit meiner Austauschpartnerin Clara und ihren Eltern. Auch den anderen Schülern erging es ähnlich und viele erzählten am nächsten Morgen mit Begeisterung von der ersten gemeinsamen Zeit.
Am nächsten Tag stand der Unterricht, eine Stadtrallye und ein Ausflug ins «Hôtel-Dieu», dem ältesten Krankenhaus u eines der Wahrzeichen Beaunes, auf dem Plan und alle waren mit viel Freude dabei. Dann stand auch schon das Wochenende vor der Tür, das wir alleine mit unseren Gastfamilien verbringen durften. Das war meine schönste Erfahrung dort, denn ich konnte so viel Zeit mit meiner Gastfamilie verbringen, sie besser kennenlernen und mich viel mit Clara unterhalten. In der folgenden Woche besuchten wir eine boulangerie, in der wir selbst Croissants und Brezeln backen durften, besichtigten das Cassisium, eine Johannisbeerlikör u.siropfabrik, und stellten beim Besuch einer Senffabrik selbst Senf her, denn Burgund ist nicht nur für seinen Wein, sondern auch für seinen Senf berühmt.
Mir persönlich gefiel aber der Ausflug nach Dijon, den wir gemeinsam mit den Franzosen unternahmen, am besten. Nach der Stadtführung schlossen wir uns in gemischten Grüppchen zusammen und erkundeten noch einmal allein die Stadt. So lernte man sich noch einmal untereinander besser kennen. Die Woche verging leider viel zu schnell und am 22 März stand auch schon die Abreise bevor. Der Abschied fiel mir und vielen anderen sehr schwer, doch gleichzeitig freute man sich auf Zuhause.
In knapp einer Woche, vom 3. bis zum 11. Juni, findet der Gegenbesuch statt, auf den wir schon sehr gespannt sind.
(Lilly K., 9c)

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