Architektur-Ausstellung
Architekturausstellung - Architektur - Umbauter Raum -
des 13. Jg. Kunst-LK / Ks vom 09. - 20.02.09 im Aulavorraum
Im 1. Halbjahr 2008/09 haben
sich die Schülerinnen und Schüler des Kunst LK intensiv mit der gestellten
Langzeitaufgabe auseinandergesetzt. Der zeitliche Rahmen war auf neun Wochen
festgesetzt und die Weihnachtsferien bewusst mit einbezogen.
Der Themenstellung -Architektur - Umbauter Raum- konnten sich die Schülerinnen und Schüler mittels vielfältiger Techniken nähern:
- Für
die künstlerisch fotografischen Architektur-Ansichten wählte
beispielsweise Julie S. den Blick durch ein Wasserglas. Auf diese Art
erschlossen sich ihr ganz neue und ungewohnte Sichtweisen auf die
Rendsburger Architektur, die sie in ihrer Fotoreihe spannungsreich durch den
Einsatz von Tiefenschärfe und weichgezeichneten Effekten unterstützt.
- Wie
die Vielfalt der Arbeiten eindrucksvoll zeigt, setzten sich die meisten Schülerinnen
und Schüler mit dem Entwurf und Modellbau eines eigenes Gebäudes
auseinander. Hier reicht die Präsentation von schlichten Einfamilienhäusern
mit großzügigen Glasflächen im Bauhaus-Stil über phantasievolle und ohne
rechten Winkel geplante Mehrfamilienhäuser ganz im Sinne Friedensreich
Hundertwassers bis hin zur Siedlung, wie beispielsweise dem Modell von
Daniel H., das altersgerechtes modernen Wohnen in seinem Wohnort
thematisiert.
- Angeregt
durch international anerkannte Architekten, wie beispielsweise den
US-Amerikanischer Frank Lloyd Wright, zeigt die Arbeit von Lena H. die enge Symbiose
zwischen Natur und Architektur. Das schlichte Flachdachgebäude mit
seiner offene Glasfassade ist in einen Felsvorsprung eingebunden und nutzt
einen Wasserfall als gestaltendes Element für Haus und Garten.
- Durch
die tägliche Benutzung des Rendsburger Fußgängertunnels wurde Julia R.
angeregt, Analyse und Modellbau eines bereits bestehenden Bauwerks für ihre Langzeitarbeit zu nutzen. Entstanden ist ein detailliertes Modell, das durch seine handwerkliche Umsetzung fasziniert. Die Verarbeitung von Sand und Wasser macht dieses Bauwerk erfahrbar - ebenso wie die originelle Idee des Spiegels an der Seite des Modells. Hier wird uns vorgetäuscht, auf der anderen Seite des Tunnels wieder hochgehen zu können -
- Das
Architektur-Modell von Lennart R. greift die Entwicklung der
Architekturstile von der Lehmhütte über das Fachwerk bis hin zum Hightechbau aus Glas und Stahl eindrucksvoll auf. In handwerklich perfekter Ausführung präsentieren sich vielfältige Materialien und Baukörper, die ineinander übergehen und somit ein untrennbares Ganzes bilden. Abgerundet wird diese beeindruckende Arbeit durch eine Lichtinstallation, die im Inneren der jeweiligen Gebäude Fotos als Zeitzeugen präsentiert und den Betrachter somit auffordert, genauer hinzusehen - um sich plötzlich selbst in einem Spiegel zu erkennen.
Skizzen- und studienhafte Zeichnungen von Gebäuden verschiedener Stilepochen, sowie kolorierte räumliche Darstellungen von dekonstruktivistischen Baukörpern runden die Präsentation ab. Mappen und Ordner mit den schriftlichen Dokumentationen der Schülerinnen und Schüler zeigen die unterschiedlichen Herangehensweisen und sehr individuellen Umsetzungen dieser sehr gelungenen Langzeitarbeiten.
Impressionen














