Die Klasse 9a hat sich in vier Schulstunden mit den Einzelschicksalen eingesperrter AktivistInnen beschäftigt und Briefe geschrieben. Nach seinen Motiven zum Briefschreiben befragt, sagt Marlon Rohde: „Ich möchte den Menschen helfen und ihnen Hoffnung in ihrem Engagement geben“. Erik Baureis stimmt nachdenklich ein: „Es hat mich sehr berührt, dass Menschen, die sich für Menschenrecht einsetzen, in anderen Ländern ins Gefängnis gesperrt werden.“
Jedes Jahr im Dezember ruft Amnesty International den sogenannten Briefmarathon an Schulen aus. SchülerInnen sind aufgerufen sich mit den Schicksalen von MenschenrechtsaktivistInnen auseinanderzusetzen und zugleich etwas über das Thema Menschenrechte zu lernen. „Ich habe durch das Thema gelernt, dass Menschenrechte die Sicherheit und Freiheit von Bürgern sichern“, so Felix von Bargen aus der 9a. Seine Mitschülerin Livia Storm ergänzt: „und dass diese nicht überall auf der Welt gesichert sind“. Die Landeszeitung berichtete.

