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Orientierungsstufe

Was uns wichtig ist:

„Schülerinnen und Schüler sollen sich zu erwachsenen, verantwortlichen, ausgeglichenen und lebensfrohen Menschen entwickeln. (…) Zusammen mit den Eltern sind (wir) bemüht, die Schülerinnen und Schüler auf der Basis unserer gemeinsamen Grundwerte zu gegenseitigem Respekt, Engagement und Fairness zu erziehen. In einer produktiven und konzentrierten Arbeitsatmosphäre sollen sie sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die kritisch-konstruktiv denken, Verantwortung übernehmen, selbstbewusst und lebensbejahend sind und sich etwas zutrauen. Sie sollen weltoffen sein, gerade in einer sich wandelnden Welt, und respektvoll gegenüber Menschen (…).“

(Zitat aus der Präambel unseres Schulprogramms)

Wie wird der Einstieg an der Herderschule erleichtert?

Unsere neuen FünftklässlerInnenwerden erst einmal an das Leben an der Herderschule herangeführt. Jede Klasse wird von einem KlassenlehrerInnenteam betreut – so haben Kinder und Eltern zwei feste Ansprechpartner, die sich eng abstimmen und individuell um die Klasse kümmern.
Damit Ihr Kind sich von Anfang an wohlfühlt, kann es bei der Anmeldung WunschpartnerInnen angeben, von denen meist mindestens eine Person berücksichtigt wird.

Vor den Sommerferien findet außerdem ein erstes Kennenlerntreffen mit der neuen Klasse, den Lehrkräften und den Paten aus höheren Klassen statt.


Was passiert in den ersten Tagen nach der Einschulung?

Die ersten beiden Schultage (Mittwoch und Donnerstag) sind unsere „Kennenlerntage“.
In dieser Zeit lernen die Kinder:

  • ihre KlassenkameradInnen und Lehrkräfte kennen,
  • wichtige Orte der Schule (z. B. den Schülertreff und das Schulfrühstück)
  • sichere Schulwege im Rahmen der Verkehrserziehung,
  • Lernmethoden und den Umgang mit dem Herderplaner (Kalender, Hausaufgabenheft und Mitteilungsbuch in einem)

Außerdem begegnen sie unserem Schulsozialpädagogen Herrn Bräuß, der regelmäßig Präventionsstunden in allen Klassen durchführt.
Natürlich kommt auch die Bewegung nicht zu kurz – täglich steht eine Sportstunde auf dem Plan!


Wie unterstützt die Herderschule das soziale Miteinander und die Klassengemeinschaft?

Ein gutes Miteinander ist uns sehr wichtig.
Schon von Beginn an arbeiten wir mit einem Präventionsprogramm, das Themen wie Teamgeist, Selbstvertrauen, Mediennutzung und andere behandelt.
Zentrale Elemente sind:

  • der Klassenrat in der wöchentlichen Klassenstunde,
  • das Programm Lions Quest,
  • und die Zusammenarbeit mit den Eltern

So entsteht Schritt für Schritt eine starke Klassengemeinschaft – die Basis für erfolgreiches Lernen.


Welche Rolle spielen digitale Medien in der Orientierungsstufe?

Unsere SchülerInnen lernen früh, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen.
Dazu gehören:

  • die Lernplattform ItsLearning für Materialien und Austausch
  • die Untis Mobile App für Stunden- und Vertretungspläne sowie die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus
  • eine Unterstützung durch ausgebildete Medienscouts aus höheren Jahrgängen.

Alle Klassenräume sind mit digitalen Tafeln ausgestattet und es stehen zwei moderne Computerräume sowie Tablet-Klassensätze zur Verfügung.


Wie werden Kinder individuell gefördert oder unterstützt?

Wir wissen: Jedes Kind lernt anders.
Deshalb gibt es an der Herderschule viele Wege der individuellen Förderung:

  • LRS-Kurse für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche,
  • Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für mehrsprachige SchülerInnen,
  • in Einzelfällen das Nachhilfeprogramm „Groß für Klein“, bei dem ältere SchülerInnen unterstützen,
  • nach Bedarf Lernpläne, die individuell mit Kind, Eltern und Lehrkraft abgestimmt werden,
  • in Einzelfällen Lerncoaching durch zertifizierte Lehrkräfte und geschulte SchülerInnen – für Zeitmanagement, Motivation und Lernstrategien

Auch besonders begabte Kinder können sich entfalten – etwa über Enrichment-Kurse im Verbund Rendsburg oder im „Brainbox“-Projekt (Drehtürmodell).


Welche Arbeitsgemeinschaften (AGs) gibt es?

Unser umfangreiches AG-Angebot bietet Raum für unterschiedliche Neigungen und Talente. Unter anderem in folgenden Gruppierungen:

  • Schülerzeitung „Weiße Brücke“,
  • Sport-AGs (z.B. im Rahmen der Talentförderung oder „Jugend trainiert für Olympia“),
  • Chöre und Bands,
  • DELF-AG (Französisch-Zertifikat),
  • Kunst AG
  • Pen and Paper

u.v.m.

So können Kinder Neues ausprobieren und über sich hinauswachsen.


Wie sieht der Unterricht in den Klassen 5 und 6 aus?

An der Herderschule gilt die G9-Stundentafel.

  • In Klasse 5 haben die SchülerInnen 27 Wochenstunden,
  • in Klasse 6 sind es 28 Wochenstunden.

Das heißt, der Unterricht endet in der Regel mittags.

Kinder ohne Religionszugehörigkeit erhalten ab Klasse 5 Unterricht im Fach Philosophie.

Fällt einmal eine Lehrkraft aus, sorgt unser Vertretungskonzept dafür, dass stets sinnvoller Unterricht stattfindet.


Gibt es Verpflegung?

An zwei Tagen in der Woche bietet unsere Elterninitiative ein gesundes Schulfrühstück an.

Es steht außerdem ein Getränkeautomat zur Verfügung.


Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Grundschulen ab?

Wir pflegen einen engen Kontakt zu den umliegenden Grundschulen.
Einmal im Jahr treffen sich Lehrkräfte beider Schularten, um Erfahrungen auszutauschen und den Übergang für die Kinder so reibungslos wie möglich zu gestalten.


Wie lange dauert die Eingewöhnungsphase?

Die ersten Wochen – etwa bis zu den Herbstferien – sind eine Eingewöhnungszeit.
In dieser Phase versuchen die Lehrkräfte Unterschiede im Lernstand auszugleichen, passen Lerntempo und Methoden an und helfen den Kindern, in der neuen Umgebung anzukommen.

In diese Zeit fällt auch die Testung LeA.SH in den Fächern Mathematik und Deutsch, die erkennbar machen soll, in welchen Kompetenzen die SchülerInnen noch Förderbedarf nach Abschluss der Grundschule haben.

Erfahrungsgemäß fühlen sich die neuen FünftklässlerInnen schon bald sehr wohl bei uns.


Was ist das Besondere an der neuen Lernlandschaft?

Ab voraussichtlich Herbst des Schuljahres 2026/27 entsteht bei uns eine moderne Lernlandschaft im Neubau:
Dies ist ein großer Raum mit verschiedenen Arbeitsbereichen, in dem SchülerInnen individueller lernen können und mehr Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess übernehmen sowie in den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen SchülerInnen kommen.
Lehrkräfte begleiten diesen Prozess und die individuellen Bedürfnisse ihrer SchülerInnen – für mehr Selbstständigkeit, Reflektionsfähigkeit und Motivation.
Ein erster Modellraum wird bereits erfolgreich mit einigen Klassen genutzt.


Wann findet der nächste Informationstag statt?

Samstag, 14. Februar 2026, 10 Uhr

Sporthalle der Herderschule Rendsburg

Lernen Sie unsere Schule persönlich kennen – wir freuen uns auf Sie!


Wann und wie kann ich mein Kind anmelden?

Anmeldezeitraum: Montag, 23. Februar – Mittwoch, 4. März 2026

Bitte bringen Sie mit:

  • Kopie der Geburtsurkunde
  • letztes Zeugnis
  • Impfausweis
  • Schulartempfehlung
  • Anmeldeschein im Original
  • ggf. ein Sorgerechtsurteil

Wenn Sie ein persönliches Gespräch wünschen oder müssen (z. B. bei abweichender Schulartempfehlung), vereinbaren Sie bitte einen Termin über das Sekretariat (Frau Lange-Paßon, Tel. 04331 206 8000).


Was ist die Orientierungsstufe eigentlich genau?

In den Verordnungen zum Schulgesetz heißt es: „Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden die Orientierungsstufe“ (SAVOGym § 2 (1)). In der Orientierungsstufe soll durch Beobachtung und Förderung der schulischen und persönlichen Entwicklung ermittelt werden, ob die Schülerin oder der Schüler voraussichtlich erfolgreich am Gymnasium mitarbeiten kann. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Eltern“ (SAVOGym § 7 (1)).

Dabei ist zu beachten, dass die Wiederholung einer Klasse sowie ein Schulartwechsel  innerhalb der Orientierungsstufe nur im Ausnahmefall einmalig möglich sind. Ein Schulartwechsel nach der Orientierungsstufe ist möglich.

Das Aufsteigen einer Schülerin bzw. eines Schülers in die Jahrgangsstufe 7 des Gymnasiums erfolgt durch Versetzungsbeschluss der Klassenkonferenz am Ende der Jahrgangsstufe 6. Eine Schülerin oder ein Schüler ist versetzt, wenn die Leistungen im Zeugnis insgesamt in nicht mehr als einem Fach schlechter als ausreichend und in keinem Fach mit ungenügend benotet wurden; darüber hinaus gilt innerhalb der Fächergruppe Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache, dass ein mit mangelhaft benotetes Fach auszugleichen ist*, um einen Notendurchschnitt von mindestens 4,0 zu gewährleisten.“ (§ 7 (8). Sofern „individuelle Fördermaßnahmen“ keinen Erfolg gezeigt haben, wird der betreffende Schüler/ die betreffende Schülerin „in die Jahrgangsstufe 7 der  Gemeinschaftsschule schrägversetzt“ (SAVOGym § 7 (9)). 

* Z.B.: 5 in Deutsch -> mindestens 3 in Mathematik oder Englisch